Frauen in dieser tiefgreifenden Lebenssituation wirklich zu sehen und sie darin zu stärken, sich nicht auf ihre Diagnose reduzieren zu lassen – das ist der Anspruch dieser Zoomreihe. Denn eine Brustkrebsdiagnose erschüttert vieles: das Vertrauen in den eigenen Körper, das Gefühl von Sicherheit, die eigene Weiblichkeit und den Blick auf die Zukunft. Gleichzeitig kann sie Fragen öffnen, die nach Raum, ehrlicher Begleitung und neuen inneren Perspektiven verlangen.
IIn einem achtsam moderierten Rahmen kann ein persönlicher Austausch entstehen, der neben der medizinischen Realität auch die biografischen, seelischen und sozialen Erfahrungen der Frauen berücksichtigt: Ihrer Würde, ihrer Seele, ihrer Lebensgeschichte und der Kraft und Möglichkeit, sich von dieser Lebenssituation nicht nur erschöpfen zu lassen.
In einem achtsam moderierten Rahmen kann ein persönlicher Austausch entstehen, der neben der medizinischen Realität auch die biografischen, seelischen und sozialen Erfahrungen der Frauen berücksichtigt.
Die Reihe möchte Orientierung, Selbstreflexion und einen achtsamen Umgang mit den persönlichen Auswirkungen dieser Lebenssituation ermöglichen.
Diese Reihe versteht sich als ergänzende Begleitung und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung.
1. Zoom: Die Diagnose verstehen
- Referent: Dr. med. Heinrich Zeeden (Arzt, Autor, Seminarleiter)
- Termin: 16. November 2026, 19.30 - 21 Uhr, Livezoom inkl. Aufzeichnung
Vom Schock zur inneren Orientierung: Eine Diagnose wie Brustkrebs verändert oft von einem Moment auf den anderen das gesamte Leben. Was eben noch selbstverständlich war, wird plötzlich fragil: der Körper, die Zukunft, der Alltag, das Vertrauen in die eigene Gesundheit. Viele Frauen erleben in dieser ersten Phase Schock, Überforderung, Angst, Erstarrung oder das Gefühl, aus dem eigenen Leben herausgefallen zu sein.
An diesem Abend geht es darum, die Diagnose nicht nur als medizinische Information zu betrachten, sondern auch als seelisches Ereignis. Ziel dieses Abends ist es also, einen geschützten Raum zu öffnen, in dem die Diagnose nicht verdrängt, aber auch nicht zum Mittelpunkt der Identität gemacht wird. Betroffene dürfen wieder spüren: Ich bin mehr als dieser Befund.
2. Zoom: Mit Angst und Unsicherheit umgehen
- Referent: Dr. med. Heinrich Zeeden (Arzt, Autor, Seminarleiter)
- Termin: 26. November 2026, 19.30 - 21 Uhr, Livezoom inkl. Aufzeichnung
Mit Unsicherheit leben, ohne sich von ihr beherrschen zu lassen: Angst gehört zu den stärksten Begleiterinnen einer Krebserkrankung. Angst vor Untersuchungen. Angst vor Therapien. Angst vor Rückfällen. Angst vor Schmerzen. Angst vor dem Sterben. Angst, anderen zur Last zu fallen. Angst, den eigenen Körper nicht mehr zu erkennen. Diese Angst ist nicht falsch. Sie ist eine natürliche Reaktion auf eine existenzielle Verunsicherung.
Doch Angst kann eng machen. Sie kann den Atem nehmen, den Schlaf rauben, das Denken bestimmen und das Vertrauen in den eigenen Weg schwächen.
An diesem Abend geht es nicht darum, die Angst zu beseitigen, sondern es werden Informationen und Reflexionsimpulse vermittelt, die dabei helfen können, unterschiedliche Formen von Angst und Unsicherheit besser einzuordnen. Das kann helfen, mit Unsicherheit und belastenden Gedanken besser umgehen zu können. Die vermittelten Impulse ersetzen keine psychotherapeutische Behandlung von Angststörungen oder anderen psychischen Erkrankungen.
3. Zoom: Die Beziehung zum eigenen Körper stärken
- Referentin: Dr. med. Deborah Wolff (Fachärztin für Allgemeinmedizin, praktizierende Homöopathin)
- Termin: 13. Januar 2027, 19.30 - 21 Uhr, Livezoom inkl. Aufzeichnung
Körperempfindungen, Bedürfnisse und Grenzen achtsam wahrnehmen: Eine Brustkrebsdiagnose und die damit verbundenen Behandlungen können die Beziehung zum eigenen Körper stark verändern. Manche Frauen erleben ihren Körper als fremd, verletzlich oder schwer einschätzbar. Andere möchten lernen, ihre alltäglichen Bedürfnisse und persönlichen Grenzen wieder bewusster wahrzunehmen. Gerade bei einer Erkrankung wie Brustkrebs kann die Beziehung zum eigenen Körper erschüttert sein.
An diesem Abend geht es um eine neue, liebevollere Verbindung zum Körper. Nicht im Sinne von: „Was will mir die Krankheit sagen?“ – das kann schnell hart und schuldhaft klingen. Sondern eher: Wie kann ich meinen Körper wieder als Verbündeten wahrnehmen? Welche körperlichen Bedürfnisse nehme ich im Alltag wahr? Was tut mir gut, was überfordert mich und wo liegen meine persönlichen Grenzen?
Körperliche Bedürfnisse nach Ruhe, Schutz, Bewegung, Berührung und Regeneration achtsamer wahrzunehmen und schrittweise wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln, das ist die Einladung dieses Zoomthemas.
4. Zoom: Weiblichkeit und Herzenskraft erneuern
- Referentin: Dr. med. Deborah Wolff (Fachärztin für Allgemeinmedizin, praktizierende Homöopathin)
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Termin: 24. Februar 2027, 19.30 - 21 Uhr, Livezoom inkl. Aufzeichnung
Die eigene Würde, Liebe und schöpferische Kraft neu entdecken: Brustkrebs berührt bei vielen Frauen zutiefst das Erleben von Weiblichkeit. Operationen, Narben, Veränderungen des Körpers, hormonelle Umstellungen, Erschöpfung oder veränderte Sexualität können das Selbstbild erschüttern. Viele Frauen fragen sich: Bin ich noch schön? Bin ich noch weiblich? Bin ich noch begehrenswert? Bin ich noch ich?
Dieser Abend widmet sich der weiblichen Kraft jenseits äußerer Vorstellungen. Weiblichkeit ist nicht an eine perfekte Brust, Jugendlichkeit oder Leistungsfähigkeit gebunden. Sie ist eine innere Qualität: Empfänglichkeit, Intuition, schöpferische Kraft, Herzintelligenz, Mitgefühl, Sinnlichkeit, Würde und Lebendigkeit.
Gleichzeitig darf auch Trauer Raum bekommen. Trauer um den alten Körper. Um verlorene Selbstverständlichkeit. Um eine Lebensphase, die zu Ende gegangen ist. Der Abend lädt dazu ein, auch der Trauer Raum zu geben und behutsam zu erkunden, was persönlich Halt, Würde und neue Zuversicht schenken kann.
5. Zoom: Die Diagnose als biografischen Wendepunkt wahrnehmen
- Referentin: Ann-Mareike Lemme (Ärztin mit Tätigkeitsschwerpunkt Psychosomatik und Psychotherapie)
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Termin: 16. März 2027, 19.30 - 21 Uhr, Livezoom inkl. Aufzeichnung
Die eigene Lebensgeschichte neu betrachten: Eine schwere Erkrankung unterbricht oft den gewohnten Lebenslauf. Sie stellt Fragen, die vorher vielleicht verdrängt wurden: Lebe ich mein eigenes Leben? Welche Rollen trage ich, die mir nicht mehr entsprechen? Was will in meinem Leben endlich wahr werden?
Die Erkrankung wird dabei nicht als Folge biografischer Erfahrungen, seelischer Konflikte oder persönlicher Entscheidungen gedeutet. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Frage, wie die Diagnose das bisherige Leben verändert und welche neuen Bedürfnisse, Werte und Perspektiven dadurch sichtbar werden können.
An diesem Abend geht es um die Biografie, jedoch nicht als starre Vergangenheit, sondern als lebendigen Entwicklungsweg. Jede Frau bringt ihre eigene Geschichte mit: familiäre Prägungen, Beziehungserfahrungen, Mutterthemen, Verlust, Pflichtgefühl, Fürsorge, berufliche Belastungen, unausgesprochene Sehnsüchte oder alte Glaubenssätze. Im Mittelpunkt steht jetzt die Frage, wie die Diagnose das bisherige Leben verändert und welche neuen Bedürfnisse, Werte und Perspektiven dadurch sichtbar werden können.
6. Zoom: Neue Lebensperspektiven entwickeln
- Referentin: Ann-Mareike Lemme (Ärztin mit Tätigkeitsschwerpunkt Psychosomatik und Psychotherapie)
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Termin: 15. April 2027, 19.30 - 21 Uhr, Livezoom inkl. Aufzeichnung
Weiterleben mit Klarheit, Vertrauen und innerer Ausrichtung: Nach Diagnose, Therapie oder intensiver Auseinandersetzung mit der Erkrankung kommt oft eine Phase, die von außen unterschätzt wird. Viele denken: „Jetzt ist doch alles wieder gut.“ Doch innerlich beginnt für viele Frauen erst dann ein neuer Weg. Der alte Alltag passt nicht mehr. Die Prioritäten haben sich verschoben. Beziehungen verändern sich. Manche Sicherheiten sind verloren, aber neue Wahrheiten werden spürbar.
Dieser letzte Abend widmet sich der Frage: Wie kann ein Leben nach oder mit Brustkrebs aussehen, das nicht nur funktioniert, sondern wahrhaftiger wird? Was möchte bleiben? Was darf gehen? Welche Beziehungen, Aufgaben, Gewohnheiten oder inneren Haltungen nähren wirklich? Und was kostet zu viel Kraft?
Wichtige Hinweise
1. Diese Online-Reihe ist ein begleitendes Angebot zur Information, persönlichen Selbstreflexion und zum Austausch mit anderen Frauen. Sie stellt keine medizinische, psychotherapeutische oder sonstige heilkundliche Behandlung dar und ersetzt weder eine ärztliche Diagnose und Behandlung noch eine psychotherapeutische oder therapeutische Begleitung.
Im Rahmen der Reihe werden keine individuellen Diagnosen gestellt, keine medizinischen Therapieempfehlungen ausgesprochen und keine Heilung oder Linderung von Erkrankungen versprochen. Entscheidungen über medizinische Behandlungen, Medikamente oder andere therapeutische Maßnahmen sollten ausschließlich in Absprache mit den jeweils behandelnden Fachpersonen getroffen werden.
Die Online-Reihe ist nicht für akute körperliche oder psychische Krisensituationen geeignet. Bei akuten oder sich verschlimmernden Beschwerden wende dich bitte unverzüglich an eine Ärztin, einen Arzt, eine Psychotherapeutin, einen Psychotherapeuten oder eine geeignete medizinische Anlaufstelle.
2. Die Referierenden wirken im Rahmen dieser Reihe als Vortragende. Durch die Teilnahme entsteht kein ärztliches oder psychotherapeutisches Behandlungsverhältnis.
3. Für eine möglichst geschützte Teilnahme kannst du gerne anonym oder unter einem frei gewählten Zoom-Namen teilnehmen. Gegenüber der Veranstalterin ist aufgrund der Buchung keine vollständige Anonymität möglich.
4. Wir bitten dich zudem, die Kamera während der Veranstaltung ausgeschaltet zu lassen. Bei einer größeren Teilnehmerzahl sorgt dies für eine bessere Bild- und Tonqualität und ermöglicht einen störungsfreien Ablauf. Deine Fragen kannst du jederzeit - optional anonym - über den Chat stellen.
5. Persönliche medizinische Diagnosen, Therapieentscheidungen, Medikamente und individuelle Behandlungsempfehlungen sind nicht Gegenstand der Fragerunden. Die Fragen anderer Teilnehmerinnen können wertvolle allgemeine Denkanstöße geben. Sie ersetzen jedoch keine individuelle medizinische oder therapeutische Beratung und sollten nicht auf die eigene gesundheitliche Situation übertragen werden.
6. Alle Teilnehmerinnen werden gebeten, persönliche Aussagen anderer vertraulich zu behandeln und nicht nach außen weiterzugeben. Da es sich um eine Gruppenveranstaltung handelt, kann eine absolute Vertraulichkeit durch sämtliche Teilnehmerinnen jedoch nicht garantiert werden.
7. Die Aufzeichnung wird nur den Käuferinnen dieser Reihe im geschlossenen Mitgliederbereich zur Verfügung gestellt.