Vier kosmische Imaginationen des Jahres – 4 Meditationen
Wenn wir ein Gespür für die unterschiedlichen Kräfte, Qualitäten und Stimmungen der Jahreszeiten entwickeln, gehen wir erste Schritte in das neue Hellsehen hinein. Wir schärfen dabei unsere Fähigkeit, Unsichtbares wahrzunehmen – und zwar als eine Realität, die den gleichen Stellenwert besitzt wie die Wahrnehmung von Dingen in der Sinneswelt.
Heute ist es üblich, einen Menschen oder einen Baum als einen selbstverständlichen Teil der realen Welt zu betrachten. Elementarwesen oder höhere Wesen der geistigen Hierarchien stehen uns jedoch meist fern. Ihre Anwesenheit und ihre Wirkungen anzuerkennen und zu erspüren, schafft Nähe und Sicherheit, und bettet uns ein in die Welt in ihrer Ganzheit. Eine wunderbare Annäherung an diese Welt ist das Werk „Miterleben des Jahreslaufes in vier kosmischen Imaginationen“. Hierbei geht es um 4 reale geistige Bilder, die uns Rudolf Steiner gegeben hat, um uns mit den Kräften der jahreszeitlichen Gegebenheiten zu verbinden
Herbst-Zeit: Michaeli, 29. September 2025 --> hat bereits stattgefunden.
Nur Audiodatei erhältlich. Nächster Live-Termin 29. Sept. 2026
Eine ganz wesentliche Imagination im Jahreslauf ist jene zur Michaels-Zeit. Nicht nur, da sie uns das Bild von den kosmisch-irdischen Herbst-Ereignissen gibt, sondern weil der Erzengel Michael auch der aktuelle Zeit-Geist ist. An Michaeli haben wir die Möglichkeit, nach der Tendenz des Verflüchtigens in der Sommerzeit wieder ein stabiles Selbstbewusstsein aufzubauen und unsere Ich-Kraft zu stärken – sowie eine Motivation zu bekommen, um mutvoll und zielgerichtet in der Welt zu wirken.
Es geht hierbei auch um ein Verständnis für die Auseinandersetzung der guten mit den widerstrebenden Geistkräften.
Welches Bild können wir in unserer Seele verankern, um unverrückbar an einen guten Ausgang dieses Kampfes zu glauben? Wie können wir mit uns selbst so umgehen, dass wir in eine feste Aufrichte kommen? Was passiert, wenn wir uns mit einem guten Bild zur richtigen Zeit des Jahres verbinden?
An Michaeli formiert sich das Bild des Drachenkämpfers – der wir selbst sind. Diese Imagination stärkt uns umso mehr, je mehr wir sie ernst nehmen und in das innere Erleben kommen. Die Stimmung der äußeren Gegebenheiten kann uns dann auf dieser Basis wie durch ein geöffnetes Seelentor tief erfassen und kräftigen. – Gerade in der aktuellen Zeitqualität ist die Imagination des selbst-bewussten und „eisenstarken“ Drachenkämpfers oder Drachenüberwinders ein wirksames Heilmittel, um gut durch die Wogen des Chaos zu finden.
2. Winter-Zeit: Weihnachten am 24. Dezember
25.12.2025, 16-17 Uhr
Nach dem Sieg Michaels über jene Mächte, die uns im Wegdämmern und Wegträumen unsere Ich-Stärke rauben möchten, leben wir im Jahreslauf in die Weihnachtszeit hinein. Die Erde selbst – und wir mit ihr – wird immer geistiger und gewissermaßen reiner. War sie im Sommer geistig dumpf, so ist sie nun rege. Jetzt sammeln sich in ihr in der winterlichen Stille jene Kräfte, die mit dem aufkommenden Frühling Leben und Wachstum spenden: Äußerlich nicht wahrnehmbar, finden in der Tiefe ungeheure Prozesse statt.
Durch die zunehmende Vergeistigung werden unsere Gedanken einerseits stärker. Andererseits werden sie auch beweglicher, so dass jetzt Einsichten und Inspirationen möglich sind, die in den anderen Jahreszeiten schwerer aufkommen. Nun waltet der Erzengel Gabriel als Vermittler geistiger Botschaften. Wir können unser Geistiges steigern, wir können gewissermaßen ganz schöpferisch sein und aus unserer Tiefe heraus Neues gebären.
Das Bild einer strahlend-verinnerlichten Mutter mit dem Kind auf dem Arm erscheint: Oben ist sie sonnenhaft-klar, in der leiblichen Mitte lebt sie wie in den Wolken und in wehender Luft, unten steht sie mit beiden Beinen auf der tragenden, fast mondenschweren Erde. Eine solche Haltung und Stimmung nachzuempfinden, führt uns in eine ungeahnte Reinheit und in die Ganzheit unseres irdisch-kosmischen Menschseins.
Diese Weihnachts-Imagination stärkt unsere schöpferischen Möglichkeiten: Wir sind ganz fest mit der Erde verbunden und gleichzeitig möchte das Geistige in uns Neues hervorbringen.– In der Zeit zum Jahresende hin können wir uns in diesem Sinn ganz neu begreifen und erfühlen. Dieses Erleben ist etwas, was zu neuen Ideen und Plänen führt und in das kommende Jahr wie ein innerer Lebensquell hineinwirkt.
3. Frühlings-Zeit: Ostern
06.04.2026, 16-17 Uhr
Zum März hin verströmt sich das Geistige mehr und mehr in das Weltall hinaus. Die Erde spürt sich mehr als ein seelisches Wesen und es entsteht die frühlingsartige „Lust und Laune“, die wir alle gut kennen: neuer Antrieb, Freude bei Ausflügen, der Drang, in die Weite hinaus zu gehen. Wir werden von sich verflüchtigenden elementaren Kräften der Erde gewissermaßen mitgerissen und erleben uns dann auch intensiv als seelische Wesen. Das wiederum macht uns interessant für die ahrimanischen Geister, denen das Seelische fehlt.
Die mächtig wachsenden und gedeihenden Pflanzen setzen gleichzeitig Lebenskräfte frei, die ebenso in uns hineinwirken. Lebendigkeit und Lebensfrische ergreifen und durchpulsen uns immer mehr. Wir erleben uns dann vielleicht ganz stark und unbändig, voller Tatendrang. Das lockt nun luziferische Geister an, denen das Lebendige mangelt.
Doch macht sich nun auch eine dritte Kraft geltend, die beide Polaritäten in sich vereint und ausgleicht – so dass wir in der Lage sind, mit ihnen umzugehen: Die Oster-Imagination zeigt den in uns auferstandenen Christus als die Möglichkeit, aus der Herzensmitte heraus auf die zwei unsere Ich-Stärke schwächenden Kraftfelder harmonisierend und erlösend zu wirken. – Das ist die Zeit, in der Raphael als großer Heiler das ausgleichen möchte, was uns durch ein unrhythmisches und vielleicht in ungesunde Extreme gehendes Leben aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Im Frühling können die harmonisierenden Heilkräfte sehr schön erlebt werden, vor allem im Ausgleich von verhärtenden und auflösenden Kräften: beispielsweise durch einen bewusst geführten und rhythmischen Tages- und Wochenverlauf, den wir selbst gestalten.
4. Sommer-Zeit: Johanni am 24. Juni
24.07.2026, 19.30-20.30 Uhr
Im zeitlichen Gegenbild zur Weihnachts-Imagination ist die Erde im Hochsommer am wenigsten geistig. In ihr leben nun eher die physisch-sinnesbezogenen Prozesse auf, und so auch in uns. Wir bewegen uns auf der Erde wie auf einer harten, trockenen Schale – und spüren vielleicht, wie es Kräfte gibt, die diese Erde, die Natur, verhärten wollen: ahrimanische Kräfte. Gleichzeitig erleben wir uns seelisch aufglühend mit der weiten, leichten Sommerstimmung verbunden. Die Atmosphäre ist jetzt wie eine Art glasharter Spiegel, von dem das Geistige des Kosmos zurückgestrahlt wird. In diesen Spiegel blickt der Erzengel Uriel weisheitsvoll hinein.
Nur das, was er an ordnenden und harmonischen Tatsachen des Mütterlich-Irdischen erkennt, kann er nach oben heben. Gleichzeitig ist er ein Mahner, der in väterlicher Weise Fehler und Verirrungen klar und deutlich anzeigt und diese zur Erde zurückweist. Im Innehalten können wir jetzt dem nachspüren, was wir als Menschen an Harmonie oder Disharmonie auf Erden zu verantworten haben. Dabei nähren und stärken unsere Untaten jene Kräfte, die immer mehr verführend, störend und Unordnung schaffend in die menschliche Entwicklung und beispielsweise auch in die klimatischen Bedingungen hineingreifen wollen. Für einen heilsamen Weg ist es wichtig, sich dessen bewusst zu sein.
Im Sommer stehen wir bildhaft als Ich-Träger zwischen der väterlichen Mahnung über und der mütterlichen Ordnung unter uns: Die Imagination der Dreifaltigkeit, der Trinität tritt vor das geistige Auge: Vater (Uriel), Kind (der Mensch als Ich-Träger), Mutter (die Erde). – Jetzt können wir den starken Willen ausbilden, mit einer lebendigen Herzensintelligenz gut und sinnstiftend in der Welt zu wirken. Beispielsweise, indem wir im Garten, bei einem Spaziergang oder im Urlaub ordnend und hingebungsvoll der Natur unsere liebevolle Aufmerksamkeit schenken und bei Unordnung beherzt eingreifen.
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